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1945: Kriegsmarine und Handelsmarine retten über zwei Millionen Ostdeutsche über See. Die größte und erfolgreichste Rettungsaktion der Geschichte.

Die PALLAS (2) in Köln   Dampfer Pallas 2  Reederei D.G. Neptun Bremen

Pallas" Reederei Dampfschifffahrtsgesellschaft "Neptun" Bremen, am 03.05.1945 von Wismar 300 Flüchtlinge evakuiert, dabei vor Langeland durch britische Fliegerbomben gesunken, es gab 20 Tote.

Werft: AG. Weser, Bremen Stapellauf: 11.08.1904 Ablieferung: 28.08.1904 Größe: 627 BRT 900 tdw 16.11.1923 - An Treuhandabkommen für das Deutsch - Niederländische Finanzabkommen GmbH. , Berlin, weiterhin bereedert von DG Neptun.
7.3.1930 - Zurück an DG Neptun.
3.5.1945 - Bei Langesund durch Luftangriff versenkt. Falsche Angaben. 
 ss PALLAS QHVC-DOIU 11.8. /28.8.1904 AG "Weser", Bremen (142) 627/370 1777/1048 880/795/- 54,84-8,31-3,90-4,15 m 3fE 320x520x840/550 300 1 12,0 104 Werft 13
(30.8.1904) "Pallas" DG "Neptun", Bremen (DEU. 16 11.1923 Treuhandverwaltung für das Deutsch Niederländische Finanzabkommen GmbH. 7.3.1930 wie 1904. 26.8.1939 an Riga von Danzig. 3 5.1945 bei Langesund nach Bombentreffer englischer Flugzeuge vom Special Anti Shipping Squadron 236 und 254 gesunken. Falsche Angaben.

Letzte Reise der Pallas.     Ostsee 1944 und 1945 rund 2,5 Millionen Menschen wurden über die Ostsee vor dem Zugriff sowjetischer Truppen gerettet. 627 Handelsschiffe waren daran beteiligt. Dieser Einsatz deutscher Handelschiffe in den letzten 10 Monaten des zweiten Weltkrieges bei der Rettung von Flüchtlingen, Verwundeten und Soldaten über die Ostsee findet in der Geschichte der Seefahrt kein vergleichbares Beispiel. Die Rückführung von mehr als zwei Millionen über See war, nach dem übereinstimmenden Urteil deutscher wie britischer und amerikanischer Historiker, die größte und erfolgreichste Rettungsaktion aller Zeiten. Die Pallas ein kleines Rhein See Küstenschiff der Neptun Reederei Bremen war daran beteiligt. Wismar Frühjahr 1945. Die im Hafen liegende Pallas ist mit ca. 300 Flüchtlingen überladen. Den Namen des Kapitäns konnte ich in Erfahrung bringen, de Buhr aus Westrauderfehn
Der 2. Mai 1945 war ein Mittwoch und in Wismar schien an diesem für die Stadt besonderen Tag die Sonne. Am Morgen kam Mecklenburgs Nazi-Gauleiter SS-Obergruppenführer Friedrich Hildebrandt nach Wismar, nachdem er fluchtartig seinen "Befehlsstand" auf der Paulshöhe in Schwerin vor den heranrückenden Amerikanern verlassen hatte, um Stadtkommandant Oberst Schröder die Verteidigung der Stadt zu befehlen. Dieser verwies auf die Tausenden Flüchtlinge und Verwundete, die sich in Wismar aufhielten, und auf die vorhandenen Panzersperren an den Hauptzufahrtstraßen und im Hafenbereich sowie auf die gefluteten Flächen der Kuhweide und der Rabenwiese. In Wismar waren viele Flüchtlinge unterwegs und es gab Tausende Verwundete, die im Luftwaffenlazarett versorgt wurden. Eine politische Führung funktionierte am 2. Mai 1945 nicht mehr. Wismar gehörte zu den wenigen Städten Deutschlands, die kampflos übergeben wurden. Hitlerjungen hatten noch eine kleine Brücke an der Schweriner Straße gesprengt, es gab einen kurzen Kampf um eine Straßensperre und bei den Dornier-Werken auf dem Haffeld kam es zu einem kurzen Schusswechsel. Aus dem Hafen liefen zur gleichen Zeit einige deutsche Kriegsschiffe und U-Boote ungestört aus. Kanadier und Engländer machten Erkundungsfahrten und ein kanadischer Trupp traf am Nachmittag im östlichen Bereich der Stadt die ersten Russen, die ebenfalls in Wismar einmarschieren wollten. Der kanadische Oberstleutnant Napier Crookenden machte den Russen unmissverständlich klar, auch mit Verweis auf die militärische Stärke seiner Truppen, dass Wismar in ihrer Hand sei. Die Russen hatten keine Ahnung, dass Wismar schon besetzt war, hatten sie doch den Befehl, bis Lübeck zu marschieren. Ein in voller Fahrt in Richtung Wismar sich befindlicher russischer Panzer konnte in letzter Minute aufgehalten werden. Für die Pallas kommt vom Seetra Chef aus Flensburg (neue Dienststelle Seetransportchef an Bord des Sloman Dampfer Malaga) die Order auslaufen nach Dänemark. Da die deutschen Häfen überfüllt waren, gab es ab dem 04.02.1945 den Befehl, "aus dem Osten des Reiches vorübergehend zurückgeführte Volksgenossen auch in Dänemark unterzubringen." Kapitän de Buhr lässt auslaufen und nimmt Kurs auf Langeland Belt. In der Nähe kommt das  Luftwaffen Flakschiff Greif Torpedowaffenplatz Hexengrund sowie die Beuteschiffe Inster ex Thistlebrae und die Dorpat. Am 03.05.1945 Beaufighter der 16th Group des Coastal Command (13 Flugzeuge der 236. Sqn. RAF und 17 Maschinen der 254. Sqn. RAF) versenken im Gebiet der Belte den Dampfer Pallas (627 BRT) mit Raketen und Bordwaffen.
Englische Quellen berichten etwas anders: 
3. May. North Coates Strike Wing. 105 and 118 Sqdns. escort. Kattegat east of Samsø and to the south.
The "Dorpat", the "Inster", the "Pallas" and the flak ship "Greif-VS 524" were all sunk in the Langelands Belt. One Beaufighter (X/254) crashed. Crew killed."

Die Pallas wurde schwer beschädigt und 20 Personen getötet. Das Schiff ist nach dem Angriff gesunken. Insgesamt waren 300 Personen an Bord. Die Überlebenden, darunter 40 - 50 Verwundete wurde auf Langeland von dänischen Fischerschiffen aus Spodsbjerg und zwei deutsche Marinenschiffen an Land gebracht . Die Toten wurde nach Nyborg gebracht auf Nyborg Friedhof liegen 9 Deutschen umgekommen 3/5 45 und 5 von 4/5 45. Die Kriegsmarine hatte zu diesem Zeitpunkt kein System mehr. William Linder
Unteroffizier
NCO
* 15.
* 15 11. 11. 1917 i Lübeck 1917 in Lübeck
+ 3.
+ 3. 5. 5. 1945 på Dampfer "Pallas" (skibet blev beskudt af engelske fly) 1945 auf Dampfer "Pallas" (das Schiff war von den britischen Flugzeugen abgefeuert)  





































Grab von zwei Besatzungsmitglieder der Pallas.

Zwei Tage vor Kriegsende mußten sie noch sterben.

Hier liegt das Wrack der Pallas 2

 
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